
Die Erde erwärmt sich, unser Klimasystem steht auf der Kippe. Uns trennt zwar nur ein Temperaturunterschied von vier Grad im Jahresmittel von der letzten Eiszeit. Doch was nach wenig klingt, macht einen Riesenunterschied. Schon bei einer weiteren Erwärmung um etwas mehr als ein Grad Celsius drohen unumkehrbare Schäden. Wie schnell sich die Erde weiter erwärmt, hängt davon ab, wie die Menschheit auf den Klimawandel reagiert, den sie selbst verursacht hat.
In unserer aktuellen Kampagne arbeiten wir daran, dass Europas größter Autokonzern, Volkswagen, sich statt Greenwashing echten Klimaschutz auf die Fahnen schreibt. Hier geht es zur Kampagne
Eigentlich sollten die Delegierten schon auf dem Heimweg sein, doch länger als geplant verhandeln die Staaten in Durban um einen neuen Klimavertrag. Chance oder Stillstand? Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace, berichtet im Interview von der Spannung, der Frustration, der Stimmung. >>> mehr
Die Prognosen für das Klima sind schlecht: Der weltweite CO2-Ausstoß sinkt nicht, er steigt. Eine Erwärmung um vier bis sechs Grad in diesem Jahrhundert wird immer wahrscheinlicher. Umso wichtiger ist, dass der Weltklimagipfel in Durban zu einem neuen Klimaabkommen führt - notfalls auch ohne den Bremser USA. >>> mehr
Vom 28. November bis 9. Dezember 2011 findet im südafrikanischen Durban die 17. Internationale Klimakonferenz (COP17) statt. Als Beobachter vor Ort: Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik bei Greenpeace. In seiner Blogreihe berichtet er direkt aus Durban von seinen Eindrücken und Erfahrungen und führt uns auch hinter die Kulissen.
Wir müssen nur unsere Möglichkeiten nutzen, dann können wir auch was bewegen!
Andreas Sieber, ein Greenpeace-Jugendlicher, ist ausgezogen, um bei der Klimakonferenz in Durban etwas fürs Klima zu bewegen. In seiner Blogreihe berichtet er für die Greenpeace-Jugend aus Südafrika - aus anderer Perspektive, aber mit dem gleichen Ziel.
Welche Erwartungen hat Greenpeace an die COP17? Ist das 2-Grad-Klimaziel überhaupt noch erreichbar? Warum das Kyoto-Protokoll verlängern, wenn sich vielleicht nur wenige Länder anschließen? Was wäre, wenn das Kyoto-Abkommen nicht verlängert würde? 14 Fragen und Antworten zur Klimakonferenz in Durban
Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Berufen erzählen, wie sie den Klimawandel erleben (sechs Videos).
Menschen von unterschiedlichen Kontinenten erzählen, wie sie den Klimawandel erleben (sechs Videos).
Der größte Autohersteller in Europa setzt sich gegen Klimaschutzgesetze ein und weigert sich, vorhandene Spritspartechnologien serienmäßig einzusetzen: zwei gute Gründe für unsere Dark Side-Kampagne, mit der wir VW von der dunklen Seite der Macht abbringen wollen. Hier geht es zur Kampagne.
Systematisch und hinter dem Rücken der Bevölkerung leiten Politik und Industrie das nächste Endlagerproblem in die Wege: die kommerzielle CO2-Endlagerung. Greenpeace zeigt, um welche Standorte es geht. mehr
Mit einer Sonderregel sollen die Länder für den Gesetzentwurf zur CO2-Verpressung gewonnen werden. Sie sollen einzelne Regionen von der CO2-Endlagerung ausschließen können. Dies allerdings ohne Rechtssicherheit. Greenpeace hat den unter Verschluss gehaltenen Entwurf veröffentlicht. mehr
Am 7. Juli 2011 hat der Bundestag das Gesetz zur Verpressung von Kohlendioxid auf den Weg gebracht. Jedes Bundesland kann sich für sein Territorium gegen CO2-Endlager entscheiden. Wenn die Regierung allerdings wie geplant auf die Lager unter dem Meer ausweicht, können sich die Länder nicht wehren. mehr
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften hält Zwischenberichte zur CO2-Endlagerung unter Verschluss. Klimaexperte Karsten Smid berief sich auf das Umweltinformationsgesetz, um Dokumente zu erhalten - und durfte Kopien mit geschwärzten Seiten einsehen. mehr