
Mit dem Versprechen, das Hungerproblem zu lösen, versuchen Gentechnik-Konzerne, die Öffentlichkeit von der Notwendigkeit ihrer Risikotechnologie zu überzeugen. Doch die Gentechnik bekämpft nicht den Hunger der Welt, sondern ist Teil des Problems.
Durch Patente auf Saatgut versuchen die Konzerne, sich das Monopol über die landwirtschaftliche Produktion und Ernährung zu verschaffen. So halten die Agrar-Multis Monsanto, Bayer, DuPont und Syngenta bereits zahlreiche Patentansprüche auf unsere Hauptnahrungspflanzen und können so diktieren, wer was zu welchen Bedingungen und Preisen anbauen und verkaufen darf. Statt der Kinder dieser Welt werden so nur die Gentechnik-Konzerne dick und reich. Vordergründig versucht die Gentechnik-Industrie, ihre Gen-Saaten als Lösung für soziale und politische Probleme zu vermarkten und ihre Kritiker ins moralische Abseits zu stellen. Wir benötigen jedoch keine riskanten Gen-Pflanzen, sondern eine Landwirtschaft, die auf eine verbesserte und ausgewogene Ernährung insgesamt zielt und lokale Gegebenheiten berücksichtigt. Wie das gehen kann, darüber wird in der Broschüre 208 Rezepte gegen den Hunger berichtet.