Gen-Mais kann nicht kontrolliert werden
Greenpeace: Keine verlässlichen Analysemethoden für Giftgehalt in Gen-Pflanzen
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- Artikel veröffentlicht am: 26.11.2007,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Greenpeace veröffentlicht heute in Berlin neue Forschungsergebnisse, nach denen es keine verlässliche Messmethode für den Giftgehalt im Gen-Mais gibt. Der in Deutschland angebaute genmanipulierte Mais Mon810 des Agrarkonzerns Monsanto produziert ein Insektizid, mit dem die Pflanze Schädlinge abtötet. Da es bisher kein standardisiertes Analyseverfahren für den Giftgehalt der Gen-Pflanzen gibt, werden verschiedene Methoden verglichen. Die Firma EcoStrat GmbH in Zürich hat im Auftrag von Greenpeace Gen-Maisproben von deutschen Äckern untersucht. Das Ergebnis: Je nach Analysemethode schwanken die Messergebnisse für die Menge des Insektizides in denselben Pflanzenteilen um bis zu hundert Prozent. Angesichts der vorliegenden Ergebnisse fordert Greenpeace einen Anbaustopp.
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- Greenpeace-Aktivisten protestieren an einer der groessten Anbauflaechen fuer genmanipulierten Mais in Brandenburg gegen die Aussaat von Gen-Pflanzen. Ueber dem Acker des Agrargrossbetriebes LVG Seelow im Landkreis Maerkisch-Oderland schwebt an einem Drachen ein 16 Meter hohes Transparent mit einem Gen-Mais-Monster (Maiskolben mit Fratze). Dreiecks-Schilder mit X kennzeichnen das Feld. Dort wurde bereits der Gen-Mais MON810 des US-Saatgutkonzerns Monsanto ausgesaet.
- Aufgenommen am: 01.03.1991
- Ort: Seelow, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace