
Erzeuger von Milch, Eiern oder Fleisch dürfen ihre Produkte mit dem neuen Label kennzeichnen, wenn sie bei der Fütterung der Tiere bereits seit längerer Zeit auf Gen-Pflanzen verzichtet haben. Durch die Positivkennzeichnung gibt es in der konventionellen Erzeugung jetzt einen ähnlich hohen Standard wie bei Produkten aus ökologischer Landwirtschaft - jedenfalls im Bereich Gentechnik.
Für die Verbraucherinnen und Verbraucher ist das ein echter Gewinn. Gentechnik auf Acker und Teller stößt bei der Mehrheit der Bevölkerung auf Ablehnung. Umfragen zufolge dürften sich etwa 70 Prozent beim Einkaufen von dem neuen Label leiten lassen.