Schlampereien bei Anmeldungen von Gen-Mais
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- Artikel veröffentlicht am: 08.02.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Jan Hottmann
Greenpeace hat die beantragten Standorte für Gen-Pflanzen in Deutschland überprüft und dabei große Unregelmäßigkeiten festgestellt. Teile der Angaben im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig sind falsch. Die eingetragenen Flächen haben in Wirklichkeit andere Größen oder existieren nicht. Für Verwirrung sorgt auch die Regelung, dass Landwirte Gen-Pflanzen anmelden dürfen, obwohl der Anbau verboten ist oder, wie im Fall der Gen-Kartoffel Amflora, die EU-Zulassung fehlt.
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- Greenpeace-Aktivisten protestieren an einer der groessten Anbauflaechen fuer genmanipulierten Mais in Brandenburg gegen die Aussaat von Gen-Pflanzen. Ueber dem Acker des Agrargrossbetriebes LVG Seelow im Landkreis Maerkisch-Oderland schwebt an einem Drachen ein 16 Meter hohes Transparent mit einem Gen-Mais-Monster (Maiskolben mit Fratze). Dreiecks-Schilder mit X kennzeichnen das Feld. Dort wurde bereits der Gen-Mais MON810 des US-Saatgutkonzerns Monsanto ausgesaet.
- Aufgenommen am: 01.03.1991
- Ort: Seelow, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace