Die geringen Erfolgsaussichten eines solchen Forschungsprojektes bestätigt auch Henning Strodthoff, Gentechnikexperte bei Greenpeace: Greenpeace begrüßt die Entscheidung von Syngenta.Es ist richtig, dass die Entwicklung von Gen-Weizen eine Verschwendung von Firmenmitteln ist. Wir fordern Syngenta auf, die Entscheidung auch auf internationaler Ebene auszuweiten. Die Zukunft der landwirtschaftlichen Lebensmittelproduktion liegt nicht bei Gen-Pflanzen, sondern bei qualitativ hochwertigen Produkten ohne Gentechnik.
Syngenta hatte im April dieses Jahres in Bernburg/Sachsen Anhalt versucht, den ersten Gen-Weizentest in Deutschland auf den Weg zu bringen. Greenpeacer hatten jedoch zuvor Öko-Weizen auf dem Acker ausgesät. Syngenta musste den Versuch abändern und brachte unter Polizeischutz seinen Gen-Weizen aus. Unbekannte zerstörten später dieses Feld. (ang/mir)