Studie über Mängel bei Ratten-Versuchen
Zulassungsbehörden versagen bei Risikobewertung von Gen-Mais
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- Artikel veröffentlicht am: 20.10.2005,
- Artikel veröffentlicht von: Beate Steffens
Der US-Gentechnikgigant Monsanto hat zur Auswertung von Fütterungsversuchen an Ratten mit dem Gen-Mais MON863 nachweislich falsche statistische Methoden eingesetzt. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die Greenpeace am Donnerstag in Brüssel veröffentlicht hat. Die fehlerbehaftete Auswertung hat Monsanto vorgelegt, um die Marktzulassung für die Europäische Union zu erlangen und anhand der Studie für Tierfutter auch erhalten. Am kommenden Montag wollen die EU-Agrarminister über die Zulassung des genmanipulierten Mais' für Lebensmittel entscheiden. Als Grundlage dienen wieder die falsch interpretierten Monsanto-Zahlen.
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- Symbolbild Saatgut-Verunreinigung und Gen-Mais. Maiskolben-Fratzen auf jeder zweihundersten Maispflanze symbolisieren einen Anteil von 0.5 Prozent gentechnisch verunreinigten Saatguts in Deutschland.
- Aufgenommen am: 23.08.2002
- Copyright: © Martin Langer / Greenpeace