Gentechnisch veränderter Mais fördert Ausbreitung von Schädlingen
Greenpeace warnt vor Wettrüsten auf dem Acker
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- Ort: Hamburg/Bremen,
- Artikel veröffentlicht am: 25.03.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Jan Haase
Ausgelöst durch den großflächigen Anbau von gentechnisch verändertem Mais MON810 breitet sich in den USA ein neuer Schädling im Maisanbau aus. Die Raupe des Western Bean Cutworm (Striacosta albicosta) befällt die Kolben von Maispflanzen, war aber bislang kein Problem für Landwirte. Jetzt verursacht er massive Schäden in den Regionen, in denen MON810 (Handelsname YieldGard) der Firma Monsanto angebaut wird. MON810 produziert ein Insektengift, das die natürlichen Konkurrenten des Western Bean Cutworm verdrängt und diesem so eine neue ökologische Nische schafft.
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- Greenpeace-Aktivisten protestieren an einer der groessten Anbauflaechen fuer genmanipulierten Mais in Brandenburg gegen die Aussaat von Gen-Pflanzen. Ueber dem Acker des Agrargrossbetriebes LVG Seelow im Landkreis Maerkisch-Oderland schwebt an einem Drachen ein 16 Meter hohes Transparent mit einem Gen-Mais-Monster (Maiskolben mit Fratze). Dreiecks-Schilder mit X kennzeichnen das Feld. Dort wurde bereits der Gen-Mais MON810 des US-Saatgutkonzerns Monsanto ausgesaet.
- Aufgenommen am: 01.03.1991
- Ort: Seelow, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace