
Wir freuen uns, dass die Justiz für die Umwelt und die Meinungsfreiheit entschieden hat
, sagte Patwajee Srisuwan, eine der Freigesprochenen. Diese Entscheidung gibt uns und anderen Gruppen der Zivilgesellschaft das Mandat, sich mit Nachdruck für die Umwelt einzusetzen. Besonders gegen die Gefahr durch Gen-Pflanzen in unserem Land.
Papaya zählt in Thailand zu den Grundnahrungsmitteln. Gentechnische Versuche an den Früchten sind zwar erlaubt, aber nicht deren Weitergabe. Das sieht seit 2004 ein Regierungserlass vor. Die Zuchtstation des thailändischen Landwirtschaftsministeriums hatte aber an benachbarte Papaya-Farmer in dem 370 Kilometer nordöstlich von Bangkok gelegenen Khon Kaen Gen-Saatgut verteilt. Das war zwar illegal, wurde aber nie gerichtlich verfolgt. Bekannt ist auch, dass die illegale Weitergabe von Gen-Papaya auch heute noch stattfindet.