
Das ergab eine Umfrage, die 2003 im Auftrag von Greenpeace durchgeführt wurde. Aber anstatt auf Qualität zu bauen, ignoriert Müllermilch den Wunsch der Verbraucher nach tierischen Produkten, die ohne den Einsatz von Gen-Pflanzen hergestellt werden.
Solange Gen-Pflanzen über den Futtertrog entsorgt werden, fördert dies den Anbau der gefährlichen Saat - mit gravierenden Folgen: In Argentinien und den USA hat zum Beispiel der Anbau von Gen-Soja zu einem massiven Anstieg des Pestizideinsatzes geführt.
Die nach Europa importierte Gen-Soja stammt fast ausschließlich aus den USA und Argentinien. Mehr als 90 Prozent der nach Europa gelieferten Gen-Soja landet im Tierfutter. Anders jedoch bei Rohstoffen für Lebensmittel: Die Mehrheit der Lebensmittelfirmen tut alles, um Gen-Pflanzen als direkte Zutat in Lebensmittel zu vermeiden. Sonst müssten sie ihre Produkte als genmanipuliert kennzeichnen. Dies schreibt die Genfood-Kennzeichnungsregelung vor.
Das Gesetz hat jedoch eine Lücke: Futtermittel und Lebensmittel, die aus Gen-Pflanzen hergestellt wurden, müssen zwar deklariert werden, nicht aber tierische Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier, die von Tieren stammen, die mit Gen-Pflanzen gefüttert wurden. Greenpeace fordert: Wenn bei der Lebensmittelherstellung Gen-Pflanzen eingesetzt werden, sollten Verbraucher dies auch beim Einkauf erkennen können.
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Wenn Sie wissen wollen, welche Anbieter garantieren, dass bei der Fütterung der Tiere keine Gentechnik eingesetzt wird, schauen Sie doch in unseren Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik. unter www.einkaufsnetz.org
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