Gen-Mais außer Kontrolle: Campina Lieferanten verfüttern Gen-Mais an Milchkühe
Ansichten dieses Artikels:
Details zum Artikel:
- Artikel veröffentlicht am: 04.04.2006,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Für Milchprodukte von Campina – und deren beliebter Marke Landliebe – wird Milch von Landwirten verarbeitet, die Gen-Soja oder Gen-Mais verfüttern. Zwei der Lieferanten haben 2005 gentechnisch veränderten Mais in Deutschland angebaut und dies auch für 2006 angekündigt. Entgegen schriftlichen Zusagen gibt es deutliche Hinweise, dass der Gen-Mais im Futtertrog der Milchkühe landet. Das haben aktuelle Futter-Analysen von Greenpeace bei einem der Milchlieferanten aus Neutrebbin in Brandenburg bestätigt. Bei Campina gerät Gentechnik außer Kontrolle!
Details zu diesem Bild:
- Landliebe und Muellermilch: Greenpeace deckt Verbindung von Gen-Aeckern zu Milchprodukten auf. Nach Greenpeace Recherchen beziehen die zwei großen deutschen Molkereien Mueller und Landliebe/Campina Milch von fuenf landwirtschaftlichen Betrieben, die derzeit auch den genmanipulierten Mais MON810 anbauen. Damit der umstrittene Mais nach der Ernte nicht an die Milchkuehe verfuettert wird, protestiert Greenpeace heute an einem Gen-Maisacker bei Altlangsow in Brandenburg. Die Aktivisten haben eine Kuh-Attrappe in das Feld gestellt, in deren glaesernem Magen Gen-Maisfratzen stecken. Greenpeace fordert die Molkereien auf, keine Milch von Betrieben abzunehmen, die Gen-Mais verfuettern wollen.
- Aufgenommen am: 23.08.2005
- Ort: Altlangsow bei Seelow, DEU
- Copyright: © Andreas Schoelzel / Greenpeace