
Das Auge isst mit? Gentechnik im Essen sieht man leider nicht. Doch genau hinschauen lohnt sich. Genmanipulierte Zutaten müssen auf dem Etikett von Lebensmitteln oder in der Speisekarte im Restaurant gekennzeichnet werden. Verbraucherablehnung sei Dank, sind in den Supermarktregalen kaum gekennzeichnete Gen-Produkte zu finden.
So weit so gut - doch für die Produktion von tierischen Produkten wie Milch, Eier und Fleisch landen immer noch massenhaft Gen-Pflanzen im Futtertrog von Kühen, Hühnern und Schweinen und somit indirekt in der Milch, dem Steak oder dem Frühstücksei.
Diese Produkte müssen bisher aber nicht gekennzeichnet werden – eine gravierende Lücke der EU-Kennzeichnungsregelung. Dabei lehnt die Mehrheit der Verbraucher Gen-Pflanzen in Lebensmitteln und im Tierfutter ab. Die Bedenken sind berechtigt, denn die Verarbeitung gentechnisch veränderter Zutaten fördert den weltweiten Anbau von Gen-Pflanzen und somit die damit verbundenen Gefahren.
Genmanipulierte Pflanzen können sich unkontrolliert in die Umwelt ausbreiten und schädliche Auswirkungen auf das Ökosystem haben. Es ist außerdem nicht auszuschließen, dass Gen-Food gesundheitliche Probleme verursacht.
Hier einige Hinweise, worauf Verbraucher in Deutschland achten sollten: Gen-Food in Deutschland