Konzerne

Greenpeace-Aktivisten protestieren vor dem Europaeischen Patentamt (EPA) gegen die drohende weltweite Abhaengigkeit der Landwirte von Gentechnik- und Agro-Konzernen wie Monsanto....

Wem nutzt die Gentechnik eigentlich? Die Gentechnik-Konzerne erhoffen sich große Gewinne. Ginge es nach ihrem Willen, wären Gen-Pflanzen auf dem Acker und bei der Herstellung unserer Nahrungsmittel die Regel. Mit ausgefeilten Machtstrategie versuchen sie, die Landwirtschaft vom Acker bis zum Teller zu kontrollieren.

Bayer/Aventis, Monsanto, Syngenta und DuPont - die Saatgutproduktion konzentriert sich bereits auf wenige Konzerne. Doch die große Mehrheit der Verbraucher und Landwirte lehnt Gen-Pflanzen im Essen und auf dem Acker ab. Mit gutem Grund, denn für sie bringt die Gentechnik keine Vorteile.

Den Konzernen soll sie zu doppeltem Profit verhelfen. Durch Patente auf Pflanzen und deren Gene sichern sie sich das Monopol auf die Züchtung und Vermarktung. Zudem widerstehen künstlich resistent gemachte Pflanzen den hauseigenen Unkrautvernichtungsmitteln und werden gleich im Doppelpack mit der passenden Chemie verkauft.

Durch Einflussnahme auf die Politik und Wissenschaft, den Aufkauf konkurrierender Unternehmen, die Kontrolle von Landwirten und die Inkaufnahme einer Vielzahl von Umweltproblemen versuchen Gentechnik-Konzerne auf den Markt zu drängen und bedrohen die Agrarische Vielfalt.

 

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