Die offiziellen Stellen reagierten unterschiedlich auf den Protest. Premierminister John Howard, der die 230-köpfige Besatzung der HMAS Sydney wenige Minuten zuvor feierlich für den Krieg verabschiedet hatte, nannte die Friedenskämpfer Clowns, die keine Unterstützung für ihre Sache gewinnen würden. Mike Hannan, Sprecher der Streitkräfte, blieb gelassen. Er verneinte jegliche potenzielle Terrorgefahr und nannte die Aktion einen eindeutigen Protest
. Hannan versicherte, dass die Streitkräfte das Bürgerrecht auf Protest respektierten.
In einem offenen Brief hatte der australische Greenpeace-Geschäftsführer Peter Mullins sich einen Tag zuvor im Namen aller australischen Kriegsgegner an die Truppenmitglieder und ihre Familien gewandt. Eine halbe Million Kriegsgegner aus dem ganzen Land hat sich in den letzten Monaten auf dem Marsch gegen einen Krieg zusammengefunden, den wir für unmoralisch und unrechtmäßig halten
, schrieb er. Genau wie Sie möchten wir unsere Truppen sicher wieder zu Hause sehen. Aber wir glauben, dass dies sofort geschehen sollte und dass keine weiteren australischen Männer und Frauen an die Front geschickt werden sollten.