
Rund ein Dutzend Aktivisten haben sich mit Bildern der Opfer von Atomtests und einem Transparent mit der Aufschrift: Nordkorea: Stopp Atomtests
vor der nordkoreanischen Botschaft versammelt. Damit wollen die Greenpeacer auf die Gefahren der nordkoreanischen Atompolitik aufmerksam machen.
Der bereits erfolgte nordkoreanische Atomtest und die mögliche Vorbereitung eines weiteren zeigen die Schwächen des Atomwaffensperrvertrages auf. Dieser Vertrag kann weder die Ausbreitung von Atomwaffen auf neue Länder noch das ständige Aufrüsten der bestehenden Atommächte verhindern
, sagt Bernhard Obermayr von Greenpeace. Darüber hinaus unterstreichen die nordkoreanischen Tests den engen Zusammenhang zwischen Nuklearforschung, Atomkraftwerken und Atomwaffen. Ohne die sogenannte friedliche Nutzung der Kernenergie wäre kein Land - auch Nordkorea nicht - in der Lage, Atombomben zu bauen
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