Zugleich verbot das Gericht dem Greenpeace-Flaggschiff Rainbow Warrior sich auslaufenden Marineschiffen in den Weg zu stellen. Zu weitergehenden Beschlüssen sah sich der High Court aber nicht berufen, da selbst die antragstellende Regierung ein Recht auf Protest in schiffbaren Gewässern anerkenne. London ließ alle Anstrengungen fallen, die Rainbow Warrior ganz aus den Hafenwasser von Southampton verbannen zu lassen.
Geoff Hoons (britischer Verteidigungsminister, die Red.) brutaler Versuch die Rainbow Warrior aus dem Hafen von Southampton zu schmeißen und die Anti-Kriegs-Aktionen zu ersticken ist damit gescheitert
, kommentiert Stephen Tindale, Geschäftsführer von Greenpeace Großbritannien. Die Regierung merkt, dass ihr die Argumente für einen Krieg gegen den Irak ausgehen, deshalb versucht sie jeden Widerstand im Keime zu ersticken. Wir haben erfolgreich den britischen Aufmarsch am Golf verzögert. Die Rainbow Warrior wird in Kürze in andereren Ländern an Anti-Kriegs-Aktionen teilnehmen. Dennoch wird die Greenpeace-Kampagne gegen den Krieg in Großbritannien fortgesetzt
. Auch am internationalen Protesttag gegen den Krieg am 15. Februar 2003 wird sich Greenpeace in verschiedenen Ländern beteiligen.