Gerd Leipold, Geschäftsführer von Greenpeace International, erklärte dazu: Dieser Angriff ist ein enormer Rückschlag für die internationalen Bemühungen für Frieden und globale Sicherheit, und kündet vom Beginn einer neuen Weltordnung auf der Basis von einseitigen Machtinteressen. Krieg ist niemals eine Lösung, sondern Teil des Problems.
Dieser Krieg ist ein gefährlicher Präzedenzfall für zukünftige Konflikte mit Staaten, die internationale Verträge verletzen, so wie Indien, Pakistan, Nord Korea und Israel. Die USA und ihre Verbündeten verletzen internationales Recht. Das lässt die Sorge wachsen, dass es auch zu Kriegsverbrechen und zu einer Missachtung des internationalen Rechts hinsichtlich des Schutzes der Zivilbevölkerung und der Umwelt kommen könnte. Greenpeace befürchtet, dass dieser Krieg zu schweren Verwüstungen für Mensch und Umwelt führen wird. Wir werden weiterhin alles in unserer Macht daran setzen, die internationale Gemeinschaft davon zu überzeugen, dass dieser Krieg nicht zu mehr globaler Sicherheit führt.
Die US-Attacke ist ein Weckruf für alle, die für Frieden, Demokratie und das internationale Recht eintreten. Wir rufen alle Menschen, Regierungen und internationale Organisationen auf, ihre Ablehnung dieses illegalen Krieges deutlich und verstärkt zu äußern, und Gerechtigkeit und Gleichheit zu verteidigen. Nur so kann dieser Krieg zu einem frühen Ende gebracht und eine Zukunft vermieden werden, in der die Mächtigen ihre Eigeninteressen durchsetzen.