Der Sender CNN beispielsweise wies einen Spot mit Hollywoodschauspielerin Susan Sarandon zurück, weil der Sender generell bezahlte Meinungsäußerungen zu Konfliktregionen nicht annehme. Nach dieser Logik herrscht im Irak bereits Krieg. Ben Cohen, Gründer der Eiscreme-Kette Ben & Jerry's und Mitglied der Organisation True Majority, äußerte Unverständnis über die Entscheidung von CNN: Die Nachrichtenmedien fungieren überwiegend als Megafon der Regierung. Wir haben nur noch die Möglichkeit, Werbezeit zu kaufen, um überhaupt unsere Meinung rüberzubringen. Wenn auch das jetzt nicht mehr möglich ist, kann man nicht mehr von freier Meinungsäußerung reden
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Schauspieler und Präsidentendarsteller Martin Sheen (West Wing) fordert in einem Spot dazu auf, am 26. Februar Senatoren und das Weiße Haus anzurufen, zu faxen oder zu mailen, um gegen den Krieg zu protestieren. Auch dieser Spot der Koalition Win Without War, zu der auch Greenpeace gehört, kann nur in den Großstädten New York, Washington und Los Angeles gesendet werden. Die landesweiten Anstalten verweigern die Ausstrahlung.
Mehr Informationen:
Die Website der "Win without War-Koalition (http://www.winwithoutwarus.org)