Im spanischen Marinestützpunkt Rota hat das Flaggschiff von Greenpeace, die Rainbow Warrior, mitten in der Zufahrt zum Hafen Stellung bezogen. Im Hafen liegt das US-amerikanische Kriegsschiff Cape Horn. Schlauchboote der Umwelt- und Friedenskämpfer wurden von der Polizei per Boot und Hubschrauber verfolgt, zwei Aktivisten wegen zivilen Ungehorsams festgenommen.
In der Einfahrt zum türkischen Hafen von Iskenderun parkten Greenpeacer einen LKW mit der Aufschrift No to war - US go home
(Nein zum Krieg - US kehrt heim). Von Iskenderun aus sollte ein Zug von Transportern militärische Ausrüstung zu US-Stützpunkten in der Türkei verfrachten. Zwei Aktivisten ketteten sich an die Vorderseite ihres LKW, vier weitere zwischen die Räder. Greenpeace-Sprecherin Banu Dokmecibasi nannte die US-amerikanischen Militäraktivitäten in der Türkei illegal, illegitim und schlecht beraten
. Die Bush-Administration übertrete türkische Gesetze, zertrümmere internationale Übereinkünfte, versuche die UN auszuhebeln und gefährde weltweit die Demokratie.
In Moskau wurden drei Greenpeace-Aktivisten verhaftet, als sie vor dem Kreml zwei Banner mit den Slogans Stop Wars
und Veto War
(Stoppt Kriege/Erhebt Einspruch gegen den Krieg) entfalteten. Sie forderten den russischen Präsidenten Vladimir Putin auf, bei seiner Haltung gegen den Krieg im Irak zu bleiben und im Falle einer zweiten UN-Resolution sein Veto einzulegen. (sit)