Entdecken Sie Deutschlands schlimmste Umweltsünde

Erstmals nutzt Greenpeace eine neue, dreidimensionale Erlebniswelt namens Kubikfoto. Das interaktive Bild mit eingebetteten Video-Sequenzen beschreibt die katastrophalen Folgen des Braunkohleabbaus für die Menschen in der Lausitz in Wort und Bild. Das besondere an diesem innovativen Medium: Die Betrachter können sich frei in den Fotos und Videos bewegen, sie besuchen verschiedene Orte und lernen betroffene Bürger aus der Lausitz kennen. Menschen, Tiere und Natur werden mit einem Klick zum Sprechen gebracht und zum Leben erweckt.

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Hier geht es zum interaktiven Kubikfoto. Dort erfahren Sie mehr über die Umweltfolgen des Braunkohleabbaus und erleben ein Stück Deutschland auf eine völlig neue Art. Sie lernen verstehen, welche Folgen neue Tagebaue für die Umwelt und die ansässigen Menschen hat: Dörfer werden zwangsumgesiedelt, aus gesunden Wälder und grünen Wiesen mit all ihren tierischen Bewohnern werden riesige schwarze Kraterwelten ohne jegliches Leben.

Wenn Sie dies verhindern wollen, unterzeichnen Sie unsere Online-Petition, mit der die laufenden Braunkohleplanverfahren in Sachsen und Brandenburg gestoppt und die Genehmigung neuer Braukohletagebaue verhindert werden sollen. Helfen Sie den betroffenen Menschen sich gegen die Abbaggerung ihrer Heimat zu wehren, das Klima zu schützen und den Braunkohleausstieg bis 2030 durchzusetzen.
Hintergrund Lausitz

In der Lausitz, im Osten Brandenburgs und Sachsens, will der schwedische Energiekonzern Vattenfall mit Billigung der rot-roten Landesregierung auch in den kommenden 40 Jahren klimaschädliche Braunkohle abbauen und verfeuern. Zu den aktuell bestehenden fünf Braunkohletagebauen sollen fünf weitere hinzukommen. Für drei davon - die Tagebaue Welzow-Süd II, Jänschwalde-Nord und Nochten II - laufen bereits so genannte Braunkohlenplanverfahren, die raumordnerische Grundlage für die nachfolgende bergrechtliche Genehmigung.

Braunkohle ist der klimaschädlichste aller Energieträger und setzt bei der Verbrennung etwa dreimal so viel CO2 frei wie Erdgas. Wird in Deutschland an der Verbrennung von Braunkohle festgehalten, dann sind die deutschen Klimaziele nicht erreichbar. In einer klimafreundlichen Energieversorgung der Zukunft kann und darf Braunkohle somit keine Rolle spielen. Nach dem Greenpeace-Energieszenario Plan B können die deutschen Klimaziele nur dann eingehalten werden, wenn es bis zum Jahr 2030 einen Ausstieg aus der Braunkohle als dem klimaschädlichsten Energieträger gibt. Bis spätestens 2040 muss auch die Energiegewinnung aus Steinkohle komplett beendet werden.

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