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Ein Artikel von Beate Steffens
Die Verhandlungen müssen ausgesetzt werden!

Podcast: Endlagersuche

Seit Wochen verhandelt Bundesumweltminister Altmaier mit Vertretern der Opposition einen Kompromiss für die bundesweite Suche nach einem atomaren Endlager. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen die Gespräche abgeschlossen und der jahrzehntelange Konflikt beigelegt werden. Von Anfang an ausgeschlossen waren Parlamente und Öffentlichkeit. Sieht so ein offenes und faires Verfahren aus?

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Die Mängel in dem undurchsichtigen Verfahren und Gesetzentwurf sind zahlreich und schwerwiegend. Kompromisse können deshalb in einzelnen Punkten keine grundsätzliche Verbesserung mehr bringen. Greenpeace fordert deshalb, die Verhandlungen auszusetzen.

Gerade weil uns die Frage der Endlagerung vor eine fast unlösbare Aufgabe stellt, kommt einem nachvollziehbaren und fairen Suchverfahren eine sehr hohe Bedeutung zu. Von Beginn an müssen Bürgerinitiativen, Umweltverbände, Kirchen etc., eben die ganze Bürgergesellschaft, in die Diskussionen einbezogen werden. Nur mit einer echten Bürgerbeteiligung VOR Verabschiedung eines Gesetzes kann ein Suchprozess am Ende erfolgreich sein.

Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler beleuchtet die Hintergründe der Endlagersuche und die Rolle von Gorleben.

Aktuelle Publikationen zum Thema

Atomexperte von Greenpeace Mathias Edler gibt eine Stellungnahme zum Atom-Standortauswahlgesetz ab. Das Ziel ist die Erarbeitung eines breit in der Gesellschaft verankerten, tragfähigen Konsenses über ein zukünftiges Endlagersuchverfahren.
Greenpeace hat gemeinsam mit der Anti-Atom-Organisation ‚Ausgestrahlt‘ und der 'Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg‘ die Teilnahme an der Anhörung der Atommüllkommission am 3. November 2014 in einem Brief abgesagt.

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