Ein Artikel von Beate Steffens
Greenpeace bewertet

Altmaier will das EEG reformieren

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat seinen Verfahrensvorschlag zur grundlegende Reform des EEG vorgestellt. Altmaier beabsichtigt, den Ausbau von Wind- und Biomasseanlagen zu begrenzen. Zudem will er das Tempo der Energiewende an den Netzausbau koppeln und den Erneuerbaren Energien eine Marktfähigkeit gesetzlich vorschreiben. Gleichzeitig will Altmaier das Ziel von 35 Prozent Erneuerbare Energien bis 2020 auf 40 Prozent anheben.

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Greenpeace hat den Vorschlag von Umweltminister Altmaier analysiert und kritisiert die Deckelung der kostengünstigen Windenergie und fordert, den Handlungsdruck beim Netzausbau beizubehalten. Zusätzlich muss die Industrie an den Kosten der Energiewende beteiligt werden und der Energiemarkt auf das Ziel einer vollständig erneuerbaren Stromversorgung ausgerichtet werden.

Hier finden sie die komplette Analyse der Vorschläge von Bundesumweltminister Altmaier für eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

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Ein Energiekonzept für Deutschland. In nächster Zeit werden Weichen gestellt, die darüber bestimmen, ob Deutschland die von der Wissenschaft geforderten Emissionssenkungen bis Mitte des Jahrhunderts erreichen kann - oder ob wir beim Klimaschutz scheitern.
Der Plan ist das Greenpeace-Senario für einen kompletten Umstieg auf erneuerbare Energien. Deutschland ist erneuerbar, weil ein Ruck durchs Land geht, weil wir AKW abschalten, bereits 17 Prozent Erneuerbare Energien haben und damit international an der Spitze stehen, weil wir in 40 Jahren zu 100 Prozent unseren Strom aus Erneuerbaren Energien beziehen.

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