Stromkonzerne blockieren Ausbau der Erneuerbaren Energien
Greenpeace-Studie: Investitionen fließen weiter in Atom- und Kohlestrom
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- Artikel veröffentlicht am: 16.04.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Die Energiekonzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW vernachlässigen trotz Energie- und Klimakrise den Ausbau der Erneuerbaren Energien und setzen vorrangig auf Atom- und Kohlestrom. Dies belegt eine Studie des Berliner Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag von Greenpeace. Der Anteil aus Wind, Biomasse, Erdwärme und Solarstrom ohne alte Wasserkraftanlagen am Kraftwerksmix der vier Stromriesen liegt derzeit nur bei 0,1 bis 1,7 Prozent. Auch in Konzernplanungen spielen die Erneuerbaren Energien mit maximal 10 bis 15 Prozent der Gesamtinvestitionen eine untergeordnete Rolle.
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- Archivfoto aus den Jahren vor 2002: Vattenfall-Braunkohlekohlekraftwerk Jänschwalde bei Cottbus in der Lausitz
- Aufgenommen am: 29.07.2008
- Ort: Jaenschwalde, DEU
- Copyright: © Henry Fair / Greenpeace