Kohle wird stärker subventioniert als bekannt
Erste umfassende Bilanz - Großes Sparpotenzial bei Kohle
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- Artikel veröffentlicht am: 03.06.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Beate Steffens
Der Einsatz klimaschädlicher Kohle kommt den Steuerzahler wesentlich teurer als die offiziellen Zahlen bislang zeigen. Greenpeace legt erstmals eine Liste der vollständigen staatlichen Förderung in der Zeit von 1950 bis 2008 vor. Die Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) berechnet, dass Stein- und Braunkohle im Jahr 2008 Vergünstigungen und Subventionen in Höhe von 12,8 Milliarden Euro erhielten. Die Bundesregierung nennt hingegen im Subventionsbericht nur 1,9 Milliarden Euro. Allein die heute bekannten künftigen Subventionen für Steinkohle belaufen sich bereits auf über 28 Milliarden Euro. Hinzu kommen Vergünstigungen für Braunkohle und Investitionszuschüsse für neue Kraftwerke. Greenpeace fordert, alle Subventionen und finanziellen Vorteile für Kohle zu streichen. Am 6. und 7. Juni will die Bundesregierung eines der größten Sparpakete der bundesdeutschen Geschichte beschließen.
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- Niederaussem, 31.01.2010 - RWE Braunkohlekraftwerk Niederaussem mit charakteristischen Dampfschwaden der Kühltürme. Das 3801 MW starke Kraftwerk, Baujahr 1963, des Energiekonzern RWE Power AG, zählt wegen seiner hohen CO2 Emissionsrate zu den klimaschädlichsten Kraftwerken in Deutschland.
- Aufgenommen am: 01.03.2010
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit/Greenpeace