Erneuerbaren Energien droht Investitionslücke
Greenpeace: AKW-Laufzeitverlängerung blockiert 200 Milliarden Euro bis 2030
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- Artikel veröffentlicht am: 15.03.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Die von der schwarz-gelben Bundesregierung beabsichtigte Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke könnte künftige Investitionen in Erneuerbare Energien in Höhe von rund 200 Milliarden Euro bis 2030 verhindern. Bliebe es beim gesetzlich verankerten Atomausstieg, flössen diese Gelder in den Ausbau der Erneuerbaren Energien, in Kraft-Wärme-Kopplung und Energiespartechnologien. Das geht aus dem Greenpeace-Energiekonzept Plan B 2050 hervor. Vor allem neue, mittelständische Unternehmen und Stadtwerke würden diese Klimaschutz-Investitionen leisten. Greenpeace fordert, den Atomausstieg zu beschleunigen und als Investitionsmotor für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu nutzen.
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- Im Rostocker Hafen hat der deutsche Windkraftanlagenbauer Nordex die Windkraftanlage N90 2500 mit 2,5 Megawatt MW Leistung, Rotorblattlaenge 45 m, Nabenhoehe 80 m errichtet. Mit der N90 an diesem Standort werden Bedingungen getestet, wie sie auch auf dem Meer offshore herrschen. Mindestens 10 Anlagen diesen Typs sollen ab 2007 in Deutschlands erstem Offshorewindpark Baltic I circa 20 km vor der Ostsee Halbinsel Darss zusammen mit anderen Windraedern 54 Megawatt Strom erzeugen.
- Aufgenommen am: 23.03.2006
- Ort: Rostock, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace