Atom- und Kohlestrom als „Öko-Strom“ umdeklariert
Greenpeace-Studie warnt vor Mogelpackungen auf dem Öko-Strommarkt
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 13.04.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Jan Haase
Unter dem Namen „Ökostrom“ werden zahlreiche Produkte angeboten, die dieses Prädikat nicht verdienen. Dies ist das Ergebnis einer im Auftrag von Greenpeace erstellten Studie des Energiewissenschaftlers Uwe Leprich, Professor der Hochschule Saarbrücken. Viele Ökostrom-Geschäftsmodelle der Energiekonzerne basieren lediglich auf dem Handel mit Herkunfts-Nachweisen wie RECS-Zertifikate (Zertifikate zur Kennzeichung von Strom aus erneuerbarer Energien). Dabei kauft ein Stromunternehmen zum Beispiel in Skandinavien billige Zertifikate für Öko-Strom aus Wasserkraft, nicht jedoch den Strom selbst. In Deutschland wird dann der konventionelle Strom mit den Zertifikaten zu Öko-Strom umdeklariert.
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- Aufbau des weltgroesstes Solarkraftwerk Waldpolenz in Brandis bei Leipzig. Auf einem ehemaligem Militaerflughafen errichtet die Juwi Solar Gruppe bis Ende 2009 mit 40 Megawatt Spitzenleistung und modernster Duennschichttechnologie das dann weltgroesste Photovoltaikraftwerk. Auf Areal von zweihundert Fussbaldfeldern werden ueber halbe Millionen Solarmodule von First Solar aus Frankfurt Oder und Phoenix Arizona auf Aluminiumgestaengen verbaut, erste fertige Bauabschnitte liefern bereits Strom.
- Aufgenommen am: 15.05.2008
- Ort: Brandis, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace