24.01.2012
Von einem Ausstieg aus klimaschädlicher Braunkohle mit gleichzeitigem verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien würde Brandenburg enorm profitieren. Die Wertschöpfung aus Erneuerbaren Energien könnte sich im Jahr 2030 auf 1,25 Milliarden Euro verdoppeln. Dies ist das Ergebnis der Studie Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien in Brandenburg, die das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag von Greenpeace erstellt hat.
21.06.2011
Greenpeace legt heute eine Stellungnahme zur Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) vor. Die Novelle soll nächste Woche abschließend beraten werden. In der Stellungnahme fordert die unabhängige Umweltschutzorganisation die Parlamentarier im Deutschen Bundestag auf, das Ausbauziel für Erneuerbare Energien auf mindestens 40 Prozent bis 2020 zu erhöhen. Dafür sind entscheidende Korrekturen am Gesetzentwurf der Regierung nötig. So müssen die Förderbedingungen für Windenergie in Süddeutschland, für kleine Biogasanlagen und für Geothermieprojekte deutlich verbessert werden. Gleichzeitig darf es keine weiteren Kürzungen bei der Solarförderung geben, weil die letzten Absenkungen bereits zu einer drastischen Marktabkühlung geführt haben. Die Förderung bei großen Bioenergieanlagen und die umfangreichen Ausnahmeregelungen für die Industrie sollten hingegen reduziert werden, fordert Greenpeace.
31.05.2011
Die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace hat heute bei der Bundesnetzagentur einen Antrag zur Herausgabe von Netzdaten nach dem Umweltinformationsgesetz gestellt. Die Umweltschützer fordern die vollständige Offenlegung der Daten, damit diese durch unabhängige Experten überprüft werden können. Die Daten geben Aufschluss über Leitungskapazitäten der Stromnetze und über Verbrauch und Erzeugung an mehreren hundert Netzknotenpunkten. Unter dem Vorwand, Geschäftsgeheimnisse zu schützen, verweigern die Übertragungsnetzbetreiber bislang den vollständigen Zugang und verteidigen ihr Informationsmonopol.