In Dehli haben wir einige Sehensürdigkeiten besucht: ein altes muslimischs Mausoleum, das Grab von Mahatma Gandhi und Regierungspaläste. Dabei leerten wir eine riesige Menge an Wasserflaschen und sahen Interessantes und Aufregendes, aber auch Niederschmetterndes!
Indien ist so komplett anders als Deutschland oder andere europäische Länder! Allein der Verkehr - auf den Strassen befindet sich alles, was sich in irgendeiner Weise fortbewegen kann. Die Ampeln sind mehr Vorschläge als Richtlinien und die wichtigste Regel ist Hupen, wann immer man überholt oder in die Nähe eines anderen Fahrzeuges kommt. Und selbst auf einspurigen Straßen wird dreispurig gefahren. Es ist halsbrecherisch, vor allem, weil Autos kaum Sicherheitsgurte haben und die Busse oft so überfüllt sind, dass sie umkippen.
Die Fahrt nach Dharamsala war spannend. Wir haben viel vom Land gesehen, viele Eindrücke bekommen. Und wir haben das indische Greenpeac-Team kennengelernt: durch Lieder singen, viel erzählen und lachen. Aber es war auch sehr anstrengend. So war es eine Wohltat, nach dem Abendessen im Kinderdorf einzutreffen und nach kurzem Sternegucken sofort schlafen zu gehen.
Nach dem Frühstück haben wir das tibetische Jugendteam kennengelernt, mit dem wir jetzt den Rest der Zeit arbeiten werden. Sie haben uns im Dorf herumgeführt und uns alles gezeigt. Unter anderem war ich mit den Mädchen im Babyhaus.
Die Kinder leben dort für die ersten 4 Jahre, bevor sie in die Schule kommen. Die meisten von ihnen sind Waisen oder Halbwaisen. Sie waren sofort sehr zutraulich und anhänglich und haben in der Zeit, in der wir dort waren einige Dreirad-Crashs verursacht. Die Jungs tobten sich derweil bei einem Basketballmatch unter der sengenden Mittagssonne aus. Anschließend haben wir Greenpeace vorgestellt, was zum Klimawandel und zu erneuerbaren Energien erzählt.
Gleich werden hier ein paar Schulteams im Basketball gegeneinander antreten und wir wollen heute Abend vielleicht auch noch mal spielen. Im Moment ziehen aber Regenwolken auf, vielleicht gibt es ein Gewitter.
Bis bald,
Larissa