Die Veranstaltung im Hauptgebäude der Universität Hamburg richtet sich an ein breites Publikum. Themen sind zum Beispiel die erneuerbaren Energien als Jobmotor, die Liberalisierung des Strommarktes oder die Finanzierung der Energiewende. In verschiedenen Vorträgen stellen Experten heute Machbares und Visionen für die Zukunft vor. In einzelnen Foren werden dann verschiedene Fragen vertieft. Teilnehmen kann jeder, allerdings kostet die Veranstaltung am Samstag Eintritt von 10 bis 30 Euro.
Greenpeace energy ist hervorgegangen aus einer 1996 gestarteten Kampagne für Stromwechsel von Greenpeace. Innerhalb kürzester Zeit signalisierten rund 60.000 Haushalte ihre Bereitschaft, zugunsten von Klima und Sicherheit von Kohle- und Atomstrom auf erneuerbare Energien umzusteigen. Es erfüllte aber kein Anbieter die von Greenpeace angelegten Kriterien hinsichtlich Transparenz, Investitionen und Umweltfreundlichkeit. So wurde Greenpeace energy aus der Taufe gehoben. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Stadtwerke Schwäbisch Hall beliefert die Genossenschaft inzwischen rund 22.000 Kunden mit sauberem Strom - zu konkurrenzlos stabilen Preisen.
Hätten wir in Deutschland faire Wettbewerbsbedingungen, würde Ökostrom für den Endverbraucher nicht mehr kosten als herkömmliche Angebote
, sagt Robert Werner, Vorstandsmitglied von Greenpeace energy. Grund dafür sind vor allem die Durchleitungsgebühren, die die Netzbetreiber für den Transport des Stroms zum Endkunden verlangen. Die Regulierung und Kontrolle dieser bislang nicht nachvollziehbaren Gebühren durch die Bundesregierung - es gibt Unterschiede von bis zu 300 Prozent von einem Betreiber zum anderen - ist denn auch der Hauptwunsch von Werner zum Geburtstag.
Mehr Informationen zum Jubiläum und dem Kongress finden Sie auf den Seiten von Greenpeace energy (hol)