Deutschland ist erneuerbar

Der GAU in Fukushima hat uns gezeigt, dass Ausflüchte nicht länger akzeptabel sind. Der Atomausstieg muss kommen - jetzt. Gleichzeitig drängt das Klimaproblem, die Zeit ist reif für eine weitere Wende: den Ausstieg aus der Kohlekraft. Dass beides geht, Schritt für Schritt, zeigt das Greenpeace-Energiekonzept.
Der Weg zur 100-prozentig nachhaltigen Energieversorgung
Das Greenpeace-Energiekonzept zeigt: Deutschland kann die Wende schaffen und international eine Vorreiterrolle einnehmen. Raus aus der Atomkraft bis 2015, raus aus der Kohlekraft bis 2040, Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wie das im Einzelnen geht, zeigt Der Plan.
Prominente Botschafter für die Energiewende
Ab heute veröffentlicht Greenpeace in verschiedenen Zeitungen einen Offenen Brief an die Bundeskanzlerin. Auch bekannte Persönlichkeiten wie Harry Rowohlt, Roger Willemsen oder Sarah Wiener unterstützen den öffentlichen Appell: Für einen schnellstmöglichen Atomausstieg 2015!
Alle Mitglieder der Band Revolverheld haben als Kinder die Atomkatastrophe in Tschernobyl mitbekommen. Neben Bela B, Eva Mattes, Harry Rowohlt und vielen anderen fordern sie in einem offenen Brief Bundeskanzlerin Merkel auf, nicht erst in elf Jahren, sondern bis 2015 aus der gefährlichen Atomkraft auszusteigen. Was die Band über Fukushima, die aktuelle Debatte zum Atomausstieg und Klimaschutz denkt, erfahren Sie in diesem Interview.
Jule Ronstedt, Schauspielerin und Regisseurin, engagiert sich seit ihrer Jugend für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Wütend und traurig
hat sie die atomare Katastrophe in Japan gemacht. Zur aktuellen Atomdebatte in Deutschland hat sie eine klare Meinung: Worauf wollen wir denn noch warten? Nein, ich denke, man sollte und kann den Ausstieg schneller umsetzen. Und ich kenne keinen Grund, der dagegen spricht.
Hannes Jaenicke, Schauspieler und Umweltaktivist, ist von der Macht der Verbraucher in der deutschen Atomfrage überzeugt.
AKWs abschalten, Stromanbieter wechseln und demonstrieren gehen - die Schauspielerin Ulrike Folkerts hat klare Vorstellungen davon, was man für eine bessere Energieversorgung in Deutschland tun kann. Denn sie weiß, wie gefährlich AKWs sind. Das ist auch das Thema des Films Restrisiko, der heute Abend um 20.15 Uhr auf Sat.1 gezeigt wird.