
Es gibt mehr als genug nutzbare Sonneneinstrahlung, um den ständig wachsenden Energiehunger durch Solarenergie zu decken. Jährlich erreicht etwa 10.000-mal mehr Sonnenenergie die Erdoberfläche, als verbraucht wird. Allein auf dem Gebiet der Bundesrepublik übersteigt die Sonneneinstrahlung den Primärenergiebedarf um den Faktor 100. Die Aufgabe für die nächsten Jahre ist es, diese Energie intelligent zu nutzen. Eine vielversprechende Technologie für die Solarstromerzeugung ist die Photovoltaik. Für die Bereitstellung von Wärme für den Brauchwasser- und Heizungsbedarf - auch in nördlicheren Regionen - eignen sich Solarkollektoren.
Die Nutzung von Solarsystemen reduziert Schadstoff-Emissionen, die bei der Erzeugung von Energie aus fossilen oder nuklearen Quellen freigesetzt würden. Damit ist die Menge CO2, die durch Solaranlagen eingespart wird, abhängig vom regionalen Energiemix oder der eingesetzten Heizungstechnik.
In Deutschland gehen 39 Prozent der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen auf das Konto der Stromerzeugung - jährlich mehr als 350 Millionen Tonnen. Mit jeder Kilowattstunde Solarstrom, die in das öffentliche Netz ein gespeist wird, kann die Emission des Klimagiftes CO2 reduziert werden. Wieviel Kohlendioxid vermieden wird, hängt von der Struktur der Stromerzeugung in der jeweiligen Region ab. Je nachdem welcher Energieträger verdrängt wird, ist die CO2-Einsparung also eine andere. Durchschnittlich werden in Deutschland zur Erzeugung einer Kilowattstunde Strom 690 Gramm CO2 emittiert.
Jede Kilowattstunde, die durch eine Solaranlage produziert wird, erspart der Umwelt Schadstoff-Emissionen und trägt zur Reduzierung des Klimakillers Kohlendioxid bei. Die Wahl der Heizung für den Restwärmebedarf entscheidet über die CO2-Bilanz des gesamten Heizungssystems.
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