Biomasse
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- Artikel veröffentlicht am: 16.07.2007,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Holz, Feldfrüchte, Algen und andere Pflanzen sowie Reste aus der Land- und Forstwirtschaft sind biologische Energieträger, die man zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung in modernen Biomasse- oder Biogasanlagen nutzen kann. Sie sind erneuerbar, speicherbar und – wenn nachhaltig geerntet – CO2-neutral in der Energieerzeugung. Denn bei der Umwandlung des pflanzlichen Materials in nutzbare Energie wird nur soviel Kohlendioxid freigesetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aufgenommen haben.
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- Deutschlands erstes Bioenergiedorf Jühnde erzeugt seinen Bedarf an Wärme und Strom durch den nachwachsenden, CO2 neutralen Energieträger Biomasse selbst. Es werden Energiepflanzen in Silageform, Gülle und Holzhackschnitzel genutzt. Technische Komponenten sind eine Biogasanlage, bestehend aus Bioreaktor, Gärreste-Zwischenlager und Blockheizkraftwerk sowie ein Holzhackschnitzelheizwerk. Die von der Biogasanlage produzierte Wärme wird über ein Nahwärmenetz an die Jühnder Haushalte geliefert.
- Aufgenommen am: 18.06.2006
- Ort: Jühnde bei Göttingen, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace