Das Schwarzbuch Versorgungssicherheit
Wohin geht die deutsche Energiepolitik?
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 01.07.2007,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Steigende Energiepreise sorgen immer wieder für Unmut bei den Verbrauchern und für zunehmende Kritik am Geschäftsgebaren der großen Versorgungsunternehmen. Der russisch/ukrainische Gaskonflikt zum Jahreswechsel 2005/2006 hat zudem die Verwundbarkeit und Abhängigkeit der Energieversorgung Westeuropas deutlich sichtbar werden lassen. Anlässlich internationaler Energiekonflikte fordern konservative Politiker gerne den Ausstieg aus dem Atomausstieg und damit die Verlängerung der Restlaufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke. Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte Anfang Januar 2007 den Atomausstieg überdenken, als eine der wichtigsten Ölpipelines von Russland nach Westeuropa blockiert wurde. In diesem Fall war die die erneute Debatte um die Atomkraft besonders absurd, denn Uran kann Öl nicht ersetzen. Mit Uran fährt kein Auto und wird keine Heizung betrieben - abgesehen von ineffizienten Nachtspeicherheizungen, die nur entwickelt wurden, um die Atomkraftwerke nachts auszulasten.
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- Greenpeace projiziert: "Öl = Auto, Atomkraft = Strom, Frau Merkel" auf den Kühlturm des Atomkraftwerks Brokdorf . Als Reaktion auf die Ankündigung der Bundeskanzlerin, den Ausstieg der Atomenergie zu hinterfragen, wenn nicht mehr genügend Öl durch russische Pipelines nach Deutschland kommen sollte, gibt Greenpeace Nachhilfe in Energiefragen.
- Aufgenommen am: 09.01.2007
- Ort: AKW Brokdorf, DEU
- Copyright: © Ole Stichling/Greenpeace / Greenpeace