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Ein Artikel von greenpeace.de

Clemenceau: Macht Indien nicht zur Müllhalde!

Eine Greenpeace-Delegation hat am Donnerstag den indischen Umweltminister in Neu-Delhi erklärt, warum die Clemenceau die internationale Baseler Konvention über das Verschiffen von Müll verletzt. Der Transport des ehemaligen französischen Flugzeugträgers nach Indien sowie das Einlaufen in indische Gewässer ist danach illegal. Die Clemenceau befindet sich zurzeit im Mittelmeer auf ihrem Weg zum indischen Abwrackplatz in Alang und wartet auf die Durchfahrt durch den Suez-Kanal.

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Der Minister empfing die Greenpeacer, nachdem sie sechs Stunden eine Mahnwache vor dem Ministerium abgehalten hatten. Mit Giftfässern und einem Transparent mit der Aufschrift: Macht Indien nicht zur Müllhalde! hatten die Aktivisten auf die Gefahren hingewiesen, die von dem asbestverseuchten Schiffsrumpf der Clemenceau für die Arbeiter in Alang ausgehen. An Bord befinden sich noch einige hundert Tonnen Asbest. Sie würden in Alang von Arbeitern ohne Spezialausbildung oder Schutzbekleidung entsorgt. Am Ende des Gespräches erklärte der Minister, man müsse die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in der Angelegenheit abwarten, die für den 13. Februar erwartet wird.

Vergangenen Sonntag hatten die ägyptischen Behörden für die Benutzung des Suez-Kanals Grünes Licht gegeben. Doch am Dienstag meldete sich das Parlament des afrikanischen Landes zu Wort und forderte die Regierung auf, den Kanal für das Schiff zu sperren, bis das Thema im Parlament zu Ende diskutiert wurde. Daraus ist der Kompromiss erwachsen, dass nun ein Team von ägyptischen Experten die Clemenceau unter die Lupe nehmen soll.

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Eine Studie ergab, dass die Fußballschuhe und Torwarthandschuhe der WM-Kollektionen der Sporthersteller Adidas, Nike und Puma eine ganze Reihe gefährlicher Chemikalien enthalten.
Die vorliegende Studie befasst sich mit umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien in der Textilproduktion. Getestet wurden Markenartikel von 20 internationalen Modehäusern, darunter Armani, Levi´s und Zara. Bereits im Jahr 2011 deckte Greenpeace mit Abwasseruntersuchungen auf, dass Modemarken Flüsse mit Chemikalien vergiften.

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