Pestizidbelastung: Keine Verbesserung bei Salaten
Greenpeace entdeckt nicht zugelassene Pestizide in Kopfsalat und Rucola
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- Artikel veröffentlicht am: 02.02.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung von Kopfsalat und Rucola aus Supermärkten und Discountern sind 29 von 36 Proben mit Rückständen von Pestiziden belastet. Elf der 21 Kopfsalate und vier der zwölf Rucola-Proben aus konventionellem Anbau hält Greenpeace für nicht empfehlenswert
. Die Umweltorganisation hat zudem Strafanzeige gegen Tengelmann erstattet, da in Kopfsalat die Akute Referenzdosis (ARfD) eines Pestizids überschritten wurde. Sein Verzehr kann zur gesundheitlichen Gefährdung insbesondere von Kindern führen. Das von Greenpeace beauftragte Labor entdeckte zudem Wirkstoffe, die in der EU nicht zugelassen sind, wie das als Nervengift wirkende Tolclofos-Methyl. Neben italienischer Ware ist auch ein Kopfsalat aus Deutschland betroffen. Greenpeace fordert eine lückenlose staatliche Kontrolle für die Pestizid-Rückstände in Salaten.
Details zu diesem Bild:
- Greenpeace-Mitarbeiter bereiten Salat aus deutschen Supermärkten für die Laboruntersuchung vor.
- Aufgenommen am: 01.11.2009
- Ort: Hamburg, DEU
- Copyright: © Dörthe Hagenguth / Greenpeace