Bayerischer Fluss mit Chemikalien vergiftet
Krebserregende Industriechemikalien in der Alz und im Gendorfer Trinkwasser
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Details zum Artikel:
- Ort: Altötting/Gendorf,
- Artikel veröffentlicht am: 09.11.2006,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Nach Greenpeace-Recherchen ist die bayerische Alz hochgradig mit umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien belastet. Eingeleitet werden die als krebserregend geltenden Perfluorierten Tenside (PFT) aus dem Industriepark Werk Gendorf, der zum Bayerischen Chemiedreieck zählt. Die von Greenpeace heute veröffentlichten Analysen der Alz-Wasserproben zeigen die höchsten PFT-Werte auf, die jemals in deutschen Flüssen gemessen wurden. Auch das Trinkwasser in Gendorf weist Rückstände von PFT auf, die über dem vom Umweltbundesamt empfohlenen Grenzwert liegen. Die in den Inn mündende Alz ist ein beliebtes Ausflugsziel für Kajaksportler und Angler und fließt kurz nach Gendorf durch ein Naturschutzgebiet. Um den Fluss vor der Einleitung weiterer Chemikalien zu schützen, stauen 40 Greenpeace-Aktivisten seit heute morgen das Abwasser auf und pumpen es auf das Werksgelände zurück.
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- Symbolbild Chemie
- Aufgenommen am: 24.11.2005
- Copyright: © / Greenpeace