
Im September hat das Greenpeace EinkaufsNetz 658 Obst- und Gemüseproben der führenden Supermarktketten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gekauft und auf rund 300 Pestiziwirkstoffe untersuchen lassen. Insgesamt 15 Prozent der getesteten Waren erreichten oder überschritten die gesetzlichen Höchstmengen. Wirklich befriedigend war deshalb keines der Angebote bei den Handelsketten.
Am besten schnitt die Frischware des österreichischen Marktführers Billa ab, gefolgt vom deutschen Discounter Aldi. Edeka/Spar, Tengelmann, REWE und der regionale Anbieter tegut lagen bei dieser Großuntersuchung im Mittelfeld. Lidl und real (Metro) bilden die beiden Schlusslichter im Test. Dort gibt's das meiste Gift fürs Geld.
Mitnichten! Greenpeace geht selbstverständlich transparent mit den erhobenen Daten und Bewertungsmaßstäben des umfangreichen Pestizidtests um. Dabei räumen wir den Supermärkten, das Recht ein, ihre jeweiligen Daten zuerst einsehen zu können. Wir suchen das Gespräch mit diesen Firmen, um anhand der Messergebnisse gemeinsam diskutieren zu können, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um pestizidfreie Ware anbieten zu können. Behörden können auf Anfrage natürlich auch Einsicht in die komplette Datenzusammenstellung bekommen. Bisher haben alle Unternehmen alle Daten bekommen, die sie betreffen.
Die Ergebnisse des Supermarktvergleichs finden Sie im neuen Ratgeber „Pestizide aus dem Supermarkt“ im PDF-Format. Oder Sie bestellen die kostenlose Broschüre telefonisch unter der 040-30618-120