
Im Herbst 2006 hat Greenpeace 576 Obst- und Gemüseproben der führenden Supermarktketten in Deutschland und Billa (REWE) in Österreich gekauft und auf rund 250 Pestizidwirkstoffe untersuchen lassen. Insgesamt ein Viertel der geprüften Ware wurde wegen zu hoher Spritzmittelgehalte als nicht empfehlenswert bewertet. Mehrere Proben enthielten sogar illegale Pestizide.
Die Supermarktketten Kaisers/Tengelmann, Edeka und REWE verkaufen das am stärksten mit Pestizidrückständen belastete Obst und Gemüse, gefolgt von Kaufhof, Real und Billa (REWE Österreich), die im Mittelfeld liegen. Die Billigdiscounter Lidl und Aldi schneiden dagegen am besten ab. Die Handelsketten können offenbar sehr schnell auf bessere Ware umstellen, denn Lidl war im ersten Test im Jahr 2005 noch trauriges Schlusslicht.
Greenpeace geht selbstverständlich transparent mit den erhobenen Daten und Bewertungsmaßstäben des umfangreichen Pestizidtests um. Dabei räumen wir den Supermärkten, das Recht ein, ihre jeweiligen Daten zuerst einsehen zu können. Wir suchen das Gespräch mit diesen Firmen, um anhand der Messergebnisse gemeinsam diskutieren zu können, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um pestizidfreie Ware anbieten zu können. Behörden können auf Anfrage natürlich auch Einsicht in die komplette Datenzusammenstellung bekommen. Bisher haben alle Unternehmen alle Daten bekommen, die sie betreffen.
Ausführliche Informationen zu unserem Berwertungssystem und den Lebensmitteltests können Sie auch in unseren PDF-Dokumenten nachlesen.
Die Ergebnisse des Supermarktvergleichs finden Sie im neuen Ratgeber Essen ohne Pestizide und auf unseren Checkkarten im PDF-Format für Ihr Portemonnaie. Bestellen können Sie die kostenlose Broschüre telefonisch unter der 040-30618-120. Oder nutzen Sie einfach unser Online-Bestellformular!