
Auch die Zugänglichkeit zu den Daten, um das Gift feststellen oder überhaupt bewerten zu können, wurde in den Blick genommen. Bayer und Syngenta haben die Portfolios mit den stärksten Beeinträchtigungen bzw. Risiken für die menschliche Gesundheit und Umwelt. Monsanto hat zwar den kleinsten Marktanteil, allerdings die schwärzeste Produktpalette.
Alle fünf Konzerne gefährden ganz erheblich die Gesundheit und Umwelt. Im Schnitt stecken 46 Prozent besonders kritische Stoffe in den Portfolios der Multis. 243 der 512 Spritzmittel gefährden Mensch und Natur besonders stark. Hinzu kommt, dass es für 16 Prozent der verkauften Pestizidwirkstoffe nur unzureichende öffentliche Informationen über ihre Giftwirkungen gibt.
Und selbst die besten EU-Labors können mögliche Pestizidrückstände in Lebensmitteln bei 42 Prozent der Stoffe mit den heute eingesetzten Routineverfahren nicht nachweisen.