Was tut der Verbraucherminister gegen den illegalen Pestizidhandel?
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- Ort: Hamburg/Berlin,
- Artikel veröffentlicht am: 01.12.2006,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Das sei ja eigentlich der Job der Behörden, den illegalen Pestizidhandel aufzudecken, sagte Verbraucherminister Horst Seehofer heute bei einem Treffen mit den Agrarministern der Länder in Berlin. Aber schön, dass Greenpeace diesen Missstand aufgedeckt habe! Lob und Kritik kommen dem Minister offenbar leicht über die Lippen. Sieht er doch seine Länderkollegen in der Verantwortung und nicht sich selbst.
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- Greenpeace-Aktivisten uebergeben rund 100 Kilogramm illegaler bei Raiffeisen- und anderen Agrahaendlern gekaufter Pestizide an Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU). Greenpeace fordert Seehofer am Rande eines Treffens der Verbraucherminister in Berlin auf, sich fr weit reichende und effiziente Lebensmittelkontrollen und konsequente Strafverfolgung des kriminellen Pestizidhandels einzusetzen. Verdeckte Rechercheure von Greenpeace hatten seit August bei elf Agrarhaendlern in Baden-Wuerttemberg, Rheinland-Pfalz sowie in Frankreich und Luxemburg 38 Giftmittel gekauft, fr die es in Deutschland seit Jahren entweder keine Zulassung mehr gibt, noch nie gab oder die sogar EU-weit verboten sind. Greenpeace fordert den Bund und die Laender auf, intensive grenzberschreitende Betriebskontrollen bei Agrarhaendlern durchzufuehren.
- Aufgenommen am: 01.12.2006
- Ort: Berlin, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace