Über 5500 Tanker sind gegenwärtig auf den Weltmeeren unterwegs. Etwa 40 Prozent von ihnen wurden vor 1980 angefertigt. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten für den Schiffsbau noch hochgiftige Materialien benutzt werden. Schlägt diesen Tankern heute die letzte Stunde, müssen Schwermetalle, Asbest und Dauergifte entsorgt werden.
In Europa und den USA gelten strenge Umwelt-, Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften. Um diese zu umgehen, lassen die meisten Eigner ihre Schiffe in Asien abwracken. Denn an den Küsten von Indien, Bangladesch und Pakistan existieren so gut wie keine Sicherheitsauflagen. Umweltschutzorganisationen warnen immer wieder vor den katastrophalen Folgen dieser vermeintlich billigen Entsorgung. (abu)