
Unsere Tests zu Pestiziden in Obst und Gemüse basieren auf dem Einkauf durch ausgebildete Mitarbeiter nach einem im Vorfeld festgelegten Plan und auf den Analysen unabhängiger Labors. Die Ergebnisse der Labors wurden mit Hilfe von externen Rückstandsspezialisten, Softwarefachleuten und Statistikern ausgewertet. Dabei wurde auf eine Absicherung und die Gewähr der neutralen Auswertung der Daten größter Wert gelegt. Greenpeace hat die Untersuchungsergebnisse vollständig publiziert, so dass sie auch von den betroffenen Unternehmen überprüfbar sind.
Zu denken, dass der Verkauf von Greenpeace-Magazinen die Handelskette Lidl in der Rangliste des Pestizid-Ratgebers nach oben geschoben hat, ist völlig abwegig. Wenn die Platzierung besser geworden ist, dann muss sie auf einer verbesserten Qualitätskontrolle und sorgfältigerer Auswahl der Lieferanten bei Lidl basieren.
Greenpeace lehnt Spenden von der Industrie ebenso ab wie Industrie-Sponsoring. Lidl hat also keine Möglichkeit, die Erstellung des Pestizid-Ratgebers zu beeinflussen. Unsere Arbeit wird durch 560.000 Fördermitglieder getragen. Auch Geld von Regierungen oder der EU lehnt Greenpeace ab.
Das Greenpeace-Magazin auch bei Lidl anzubieten, ist nichts Neues. Es wurde bereits in vielen Supermarktketten angeboten, zum Beispiel bei Toom, Edeka, Spar und Basic. Dort das Magazin anzubieten, sieht Greenpeace als gute Chance, umweltpolitische Inhalte an neue Zielgruppen heranzutragen. Detailfragen beantwortet die Greenpeace Media GmbH gern.
Greenpeace Magazin
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