
Chemie ist, wenn es knallt, zischt und stinkt? - Nicht immer! Viele Chemikalien, mit denen jeder von uns tagtäglich in Berührung kommt, fühlen wir nicht, schmecken wir nicht und nur manchmal kommt durch den Geruch Verdacht auf. Sie stecken in unseren Shampoos, Parfüms, Handys oder Computern, in unseren Schuhen, der Kleidung, ja sogar in Lebensmitteln. Greenpeace setzt sich für ein weltweites Verbot gefährlicher Chemikalien und ein wirksames EU-Chemikalienrecht mit strengen Zulassungspflichten ein.
Nicht ohne Grund gibt es in Ländern wie Deutschland kaum noch Textilfabriken: Die Umweltauflagen sind mittlerweile zu hoch. Beim Färben, Bleichen, Waschen und Bedrucken von Textilien werden nicht nur giftige Schwermetalle sondern auch Unmengen gesundheitsschädigender Chemikalien eingesetzt.
Die großen Modemarken wie Benetton, Tommy Hilfiger und Zara lassen ihre Kleidung heute in Asien produzieren. In China, dem Hauptstandort der Textilindustrie, sind 70 Prozent der Flüsse, Seen und Stauseen verschmutzt. Greenpeace fordert die Hersteller auf, schnellen Ehrgeiz zu beweisen und gefährliche Chemikalien aus ihrer Produktion zu verbannen. >>> mehr