Wird deutscher Atommüll in russisches Erdreich gepumpt?
Greenpeace fordert Offenlegung aller Majak-Geheimverträge
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- Artikel veröffentlicht am: 18.11.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Flüssiger radioaktiver Abfall aus der geplanten Wiederaufarbeitung deutschen Atommülls könnte zukünftig in Russland in den Untergrund gepumpt werden. Die rechtliche Absicherung dieses Verfahrens durchläuft zurzeit den Gesetzgebungsprozess der russischen Staatsduma. Davon betroffen wären auch die abgebrannten Brennelemente des sächsischen Forschungsreaktors Rossendorf, die aus dem Zwischenlager Ahaus in die russische Atomanlage Majak transportiert werden sollen. Die unabhängige Umweltorganisation Greenpeace fordert die sofortige Offenlegung des geheimen Vertragsentwurfs zwischen der sächsischen Regierung und dem russischen Staatskonzern RosAtom. Auch der Staatsvertrag zwischen der Bundesregierung und der Regierung der Russischen Föderation soll veröffentlicht werden.
Bildergalerie
Details zu diesem Bild:
- Sperrzone um die Wiederaufarbeitungsanlage von Majak. Die Bilder entstanden auf eine Recherchereise 1994.
- Aufgenommen am: 15.06.1994
- Ort: Majak/Mayak, RUS
- Copyright: © Sabine Vielmo / Greenpeace