Schwarz-Gelb plant Milliardenbürgschaft für Brasiliens Risiko-AKW
Greenpeace und Urgewald decken auf: Genehmigung wurde aufgrund falscher Sicherheitsannahmen erteilt
Ansichten dieses Artikels:
Details zum Artikel:
- Artikel veröffentlicht am: 06.03.2012,
- Artikel veröffentlicht von: Benjamin Borgerding
Berlin, 6. 3. 2012 - Das in Brasilien geplante Atomkraftwerk Angra 3 wurde aufgrund einer fehlerhaften und unvollständigen Sicherheitsanalyse genehmigt. Dies belegt eine aktuelle Studie von Urgewald und Greenpeace. So hat der brasilianische AKW-Betreiber Eletronuclear die technische Sicherheit des Kraftwerks auf Grundlage des nicht baugleichen deutschen Atomreaktors Biblis B überprüft. Die technischen Unterschiede zwischen den Reaktoren blieben dabei unberücksichtigt. Bekannte Risiken wie Erdrutsche und Flugzeugabstürze wurden nicht oder nur unzureichend für die Sicherheitsanalyse herangezogen.
Details zu diesem Bild:
- Die Reaktoren Angra 1 und 2 in Brasilien.
- Aufgenommen am: 02.03.2012
- Copyright: © Peter Caton / Greenpeace