Offizielle Strahlenmessungen in Fukushima unzuverlässig
Greenpeace Expertenteam entdeckt deutlich höhere Radioaktivität im Umfeld
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- Artikel veröffentlicht am: 23.10.2012,
- Artikel veröffentlicht von: Anja Franzenburg
Die offiziellen Messstationen in der Region Fukushima weisen das Strahlungsrisiko für die Bevölkerung systematisch als zu niedrig aus. Dies haben neueste Radioaktivitätsmessungen eines Teams internationaler Strahlenexperten von Greenpeace jetzt festgestellt. Darüber hinaus bleiben die staatlichen Dekontaminierungsarbeiten weiterhin sehr lückenhaft, fehlgeleitet und unzureichend. Es macht betroffen, wenn mehr als eineinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe noch immer viele Kinderspielplätze nicht dekontaminiert wurden
, sagt Heinz Smital, Kernphysiker und Atomexperte von Greenpeace. Alle Anstrengungen der Regierung konzentrieren sich auf die evakuierten Gebiete. Die Aussicht auf geringere Schadenersatzansprüche wiegt offenbar schwerer als die Gesundheit der Kinder.
Details zu diesem Bild:
- Ein Greenpeace-Team misst im Oktober 2012 die Strahlung in Fukushima City.
- Aufgenommen am: 23.10.2012
- Ort: Fukushima, JPN
- Copyright: © © Jeremie Souteyrat / Greenpeace