Mehr radioaktives Tritium in der Asse als angegeben
Greenpeace-Recherchen decken Widersprüche in Einlagerungsdaten auf
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- Artikel veröffentlicht am: 08.05.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Im maroden Versuchsendlager Asse II lagert offenbar deutlich mehr radioaktives Inventar als bisher angenommen. Nach Greenpeace Recherchen übersteigt die Menge des eingelagerten Tritiums die Angaben des früheren Betreibers um das 4,5fache. Die Einlagerungsunterlagen des Helmholtz Zentrums dokumentieren ein Tritium-Inventar von 4.380 Gigabecquerel zum 1.1.1980. Greenpeace hat jetzt jedoch auf Grundlage der regelmäßig durchgeführten Tritium-Messungen in der Abluft der Asse ein eingelagertes Inventar von 20.000 Gigabecquerel oder mehr berechnet. Greenpeace fordert von RWE, E.on, Vattenfall und EnBW die lückenlose Aufklärung darüber, welchen und wie viel Atommüll sie in die Asse eingelagert haben.
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- Standbild aus dem Greenpeace-Atomspot
- Aufgenommen am: 08.05.2009
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