Greenpeace-Studie: Salzstock Gorleben genügt nicht behördlichen Sicherheitsstandards
Bundesumweltministerin Merkel hätte schon 1995 handeln müssen
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- Artikel veröffentlicht am: 26.09.2012,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Als mögliches Endlager für hochradioaktiven Müll schneidet Gorleben im Vergleich zu anderen Salzstöcken mit kaum untersuchungswürdig ab
. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. Diese wendet die bis heute gültigen Auswahlkriterien der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Bergbau (BGR) für ein atomares Endlager erstmals auf den Salzstock Gorleben an. Die im Jahr 1995 entwickelten Kriterien kannte auch die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel (CDU). Dennoch trieb sie die Erkundung des Salzstocks Gorleben weiter voran.
Details zu diesem Bild:
- Der Erkundungsbereich im Salzstock Gorleben
- Aufgenommen am: 27.01.2011
- Ort: Salzstock Gorleben, DEU
- Copyright: © Thomas Breuer / Greenpeace