Greenpeace: Stromkonzerne sollen für Atommüll-Desaster in der Asse zahlen
Aktivisten laden Atommüll-Mist vor EnBW ab
Ansichten dieses Artikels:
Details zum Artikel:
- Ort: Berlin/Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 04.03.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Gegen den Versuch der Energiekonzerne, die Kosten für die Bergung des Atommülls im Salzstock Asse II auf den Steuerzahler abzuwälzen, protestieren zwölf Greenpeace-Aktivisten seit heute morgen vor der Berliner Vertretung des Energiekonzerns EnBW. Sie haben eine LKW-Ladung Pferdemist gespickt mit gelben Atommüllfässern vor dem Gebäude in der Friedrichstraße abgeladen. Auf einem Banner heißt es: Stromkonzerne: Wer Atommüll produziert, muss auch dafür zahlen
. Greenpeace fordert die vier Stromkonzerne EnBW, RWE, Vattenfall und Eon auf, die Verantwortung als Verursacher des Atommülls im maroden Salzstock Asse II zu übernehmen und die Bergung des gefährlichen Abfalls zu bezahlen.
Details zu diesem Bild:
- Das marode Atommülllager Asse
- Aufgenommen am: 05.09.2008
- Ort: Asse, DEU
- Copyright: © dpa