Greenpeace konfrontiert IAEO mit Folgen von Tschernobyl
Aktivisten bringen radioaktive Erde zur Internationalen Atomenergiebehörde in Wien
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- Ort: Wien/Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 24.04.2006,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Aus Protest gegen den Umgang der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) mit den Folgen des Atomunfalls von Tschernobyl haben heute früh rund 30 Greenpeace-Aktivisten zwei radioaktive Bodenproben aus der Umgebung des Unglücksreaktors zum Hauptsitz der Behörde in Wien gebracht. Sie hissten ein Transparent mit der Aufschrift IAEO: 90.000 Strahlentote sind genug. Atomausstieg jetzt
. Die Proben stammen aus einem öffentlich zugänglichen Waldstück sowie dem Dorf Bober rund 50 km von Tschernobyl entfernt. Um jegliche Gefährdung während des Transports und bei der Übergabe an die IAEO auszuschließen, werden die Proben durch einen 200 Kilo schweren Betoncontainer mit Bleiummantelung geschützt.
Details zu diesem Bild:
- Die verlassene Stadt Pripyat, einige Kilometer vom Tschernobyl-Reaktor entfernt. Die Stadt war so etwas wie ein "Russischer Traum" mit Sportstadion und Schwimmbaedern. Trotz Schrottreife ist der Reaktorblock 3 des AKWs weiter in Betrieb. Wissenschaftler warnen davor, dass jederzeit ein neuer Unfall passieren kann.
- Aufgenommen am: 15.12.1995
- Ort: Pripyat, RUS
- Copyright: © Clive Shirley/Signum / Greenpeace